Königshaus von Hannover

Schauraum Königshaus von Hannover

Hier wird die langjährige, enge Beziehung der Mitglieder des Welfenhauses zur Stadt Gmunden und die große Bedeutung des  Königshause von Hannover für die Stadt Gmunden an Hand zahlreicher wertvoller Leihgaben dokumentiert.

So führt zum Beispiel der Bau der evangelischen Kirche und des Pfarrhauses auf die Zeit König Georg V. zurück, der 1868 mit seiner Familie in der Villa Thun in Gmunden sein geliebtes Sommerdomizil fand. Ihm und seiner Gemahlin Königin Marie  war die Gründung einer evangelischen Gemeinde in Gmunden ein besonderes Anliegen. Für den Kirchenbau spendeten sie  daher 1200 Gulden, einen prachtvollen Altar, aufwendig gearbeitete Altargeräte sowie eine Orgel. Auch ihr Sohn Kronprinz Ernst August und die übrigen Mitglieder der Königsfamilie waren stets großzügige  Förderer der evangelischen Pfarrgemeinde.

 

Im Jahr 1868 kamen die seit 1866 im österreichischen Exil lebenden Mitglieder des Königshauses von Hannover erstmals nach Gmunden, erwarben hier Grundbesitz und Villen und errichteten später das Schloss Cumberland oberhalb des Krottensees.