Traunsee-Schätze und Himalaya

Schauraum Traunsee-Schätze

Salz prägte über Jahrhunderte die Wirtschaft der Stadt. „Traunsee-Marmor“ dient bis heute als wertvoller Baustein. Ton ist der Rohstoff für die Herstellung der Gmundner Keramik. Versteinerte Lebewesen aus dem Gschliefgraben sind Zeugen der wechselvollen Erdgeschichte. Traun und Traunsee, die in und nach den Eiszeiten entstanden waren, begünstigten Verkehrswege und Tourismus. Es wird auch ein Vergleich mit dem höchsten Gebirge der Erde, dem Himalaya, gezogen.

Dieser Schauraum wird auch für Lehrzwecke verwendet.

 

Exhibition room Lake Traunsee´s Treasures and the Himalayas

Salt boosted the city´s economy over centuries. „Traunsee marble“ has remained a valuable building material to the present day. Clay is the basis for Gmunden pottery and ceramic arts. Fossils from the Gschliefgraben are witnesses of Earth´s dynamic history. The river Traun and The Traunsee, wich evolved during and after the ice ages, formed natural routes for traffic and tourism. The room contains also comparing material with and from the highest mountain range on earth – the Himalayas. This room is not only used for exhibition but also for teaching students.

Gschliefgraben-Ammoniten-Ansichtskarte

Flyer Ammonitenausstellung

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Buch-Tipp

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Wege in die Vorzeit des Salzkammergutes

Eingebettet zwischen den majestätischen Bergen der Nördlichen Kalkalpen, der Hügellandschaft der Flyschgesteine und dem Alpenvorland liegen die Seen des Salzkammerguts vor uns, als wäre es nie anders gewesen. War diese herrliche Landschaft schon immer da und wird sie immer da sein? Oder gab es vielleicht Zeiten, in denen alles ganz anders war, ganz anders aussah? Die Antwort ist ein einfaches „Ja!“, denn alles auf der Erde unterliegt einem Wandel auf dem Weg durch die Jahrtausende, auch in den Berg- und Tallandschaften des südlichen Oberösterreich. Mit diesem Buch werden längst vergangene Zeiten wieder lebendig. Anhand von wertvollen Informationen und brauchbaren Freizeittipps werden Sie sich auf eine spannende Reise durch die Erd- und Kulturgeschichte dieser Region begeben.

Sachbuch, 200 Seiten, Studienverlag/Edition Löwenzahn, Innsbruck, 1999

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Rund um den Traunsee – Vom Urknall zur Moderne

Eine Region samt den in ihr lebenden Menschen voll und ganz zu verstehen, heißt, sich mit ihrer Geschichte auseinanderzusetzen. Diese beinhaltet nicht nur die Geschehnisse der vergangenen Jahrhunderte, sondern das dokumentierte Wissen um diesen Lebensraum vom Beginn allen Seins bis heute. Diesen hohen Ansprüchen versucht das vorliegende Buch für eines der schönsten und gleichzeitig geschichtsträchtigsten Gebiete ganz Europas gerecht zu werden – des Traunseegebietes im oberösterreichischen Salzkammergut!

Ob von Nah oder Fern, diese ansprechende Lektüre, die auch als Freizeitbegleiter genutzt werden kann, ist für all jene ein Muss, die auf Qualität beim Erkunden der Heimat oder als reisende Touristen bedacht sind.

Sachbuch, 149 Seiten, Studienverlag/Edition Löwenzahn, Innsbruck, 2001

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Wandern in der Ferienregion Traunsee

Dieser reich bebilderte Freizeitführer wurde unter dem Motto „Natur und Kultur der Traunseeregion erwandern und aktiv erleben“ zusammengestellt und geschrieben. Das heißt, man findet darin nicht nur alle notwendigen organisatorischen und infrastrukturellen Tipps zu den Wandermöglichkeiten um den Traunsee, sondern auch wertvolle Hinweise und Hintergrundinformation zu erd- und kulturgeschichtlichen Sehenswürdigkeiten entlang der Wege.

Die darin enthaltenen 53 Routen, die alle als Klassiker bezeichnet werden können, wurden so ausgewählt, dass für jede Altersklasse und für jeden Anspruch etwas dabei ist – von einfachen Wanderwegen entlang von Forststraßen bis hin zu mehr oder weniger anspruchsvollen Bergtouren auf die höchsten Gipfel der Traunseegemeinden.

Wanderführer, 131 Seiten, Studienverlag/Edition Löwenzahn, Innsbruck, 2001

Schauraum Himalaya

Himalaya – Götter – Forscher – Bergstürze

Österreicher waren nicht nur an den Erstbesteigungen von 5 Achttausendern beteiligt, sie gehören auch zu den aktivsten Erforschern der Geologie des Himalaya-Gebirges.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht daher das Modell des Langthang Tals von Nepal (Maßstab 1 : 5000). Dieses Tal beherbergt mit dem Tsergo Ri Gipfel die Reste der größten Felsgleitung (Bergsturz) der Erde in Gneis und Granit. Sein Volu­men an bewegter Ge­steins­masse betrug ur­sprüng­­lich 10 km3, das ist der 5fache Wasserinhalt des Traunsees. Gestein wurde an seiner Gleitfläche durch die Reibungshitze aufgeschmolzen, wodurch sich das seltene Gesteinsglas Friktionit bildete. Der Berg könnte vor dem Einsturz mehr als 8.000 m hoch gewesen sein und wäre somit heute der 15. Achttausender der Erde!

Die Kultur- und Katastrophengeschichte dieses Tals wird ebenfalls behandelt. So erlangte Langthang leider auch traurige Berühmtheit mit der Vernichtung des gleichnamigen Ortes durch eine Eis-Schutt-Lawine im An­schluss an das Gorkha-Erdbeben vom 25. April 2015.

Zu sehen sind in der Ausstellung des Weiteren eine Reihe seltener kulturhistorischer Exponate, wie tibetische Gebetsmühlen, Schmuck und Kleidung von Bewohnern des Himalaya. Paläontologische Besonderheiten sind fossile Gehäuse von Kopffüßern aus dem Kali Gandaki Tal, zwischen den Achttausendern Annapurna und Dhaulagiri gelegen, wo Ammoniten und Orthoceren als Manifestationen der Hindu-Götter Vishnu und Shiva verehrt werden.

Austrians were not only climbers participating in expeditions which ascended 5 more than 8000 m high peaks for the first time, but also active researcher of the Himalayan geology.

In the centre of the exhibition is a large terrain model oft the Langthang valley in Nepal (scale 1 : 5000). Tsergo Ri peak in this valley is the remnant of the largest rockslide on earth in gneisses and granites. Its volu­me of dislocated rockmass initially was 10 km3, which is about 5 times the water volume of lake Traunsee. Rock melted along the sliding surface due to frictional heat and generated a rare glassy material called frictionite. The pre-collapse mountain could have been higher than 8000m and would therefore be the world’s 15th 8000 m peak today.   

History of culture and catastrophes in this valley are also featured. Langthang valley recently became famous because of the destruction of the main village by an ice-debris-avalanche following the Gorkha-earthquake on 25th April 2015.

Further more this exhibition offers a collection of rare cultural historic exhibits, such as Tibetan prayer wheels, jewellery and clothes from the Himalayan people. Paleontologic highlights are fossil shells of cephalopodes from the Kali Gandaki valley, positioned in between the 8000 m peaks Annapurna und Dhaulagiri, where  Ammonites and Orthoceres are worshiped as manifestations of the Hindu gods Vishnu and Shiva.

Flyer zur Ausstellung

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Buch-Tipp

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erhältlich im Museums-Shop

Der Tschuga-Pani-Treck – Abenteuer in Asien 

Ein österreichischer Geologe ist gemeinsam mit seinen Kollegen im Langthang-Tal, an der Grenze zwischen Nepal und Tibet, unterwegs, um einen der größten Bergstürze der Erde zu erforschen. Knapp vor Wintereinbruch gelingt den Freunden die Besteigung des fast 6000 m hohen Naya Kanga Gipfels. Doch beim Abstieg über den Blockschutt der Gletscher bricht sich einer von ihnen das Bein. Die kompliziert verlaufende Bergung und der Wettlauf mit der Zeit zurück in die Zivilisation werden für den Verletzten zu einer Reise in sich selbst, während der er alle seine Abenteuer aus Pakistan, Indien, Nepal und Thailand wieder durchlebt.

Expeditionsbericht, 220 Seiten, Eigenverlag J.T. Weidinger, Gmunden, 1992

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Zur Schnauze der Kuh – Mysteriöse Suche im Himalaya 

Nachdem sie gemeinsam aus dem Langtang-Himalaya in Nepal abgestiegen sind, verschwindet die Freundin eines österreichischen Forscherteams unter mysteriösen Umständen aus Kathmandu. Sie scheint sich buchstäblich in Luft aufgelöst zu haben. Niemand weiß, wo sie ist, keiner hat sie je gesehen. Für einen der Wissenschaftler wird es zur fixen Idee, seine Bergkameradin zu suchen. Seine Odyssee, die ihn in entlegenste, verborgene und noch weitgehend unberührte Gebiete des Himalaya führt, in eine Welt voll Mystik, Geisterglaube und Fantasien, wird zur Suche nach einer für ihn schon fast imaginären Person, einem Trugbild, dem er bis zu seinen eigenen Wurzeln folgt.

Expeditionsbericht, 208 Seiten, Eigenverlag J.T. Weidinger, Neu-Delhi-Gmunden, 1996

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Hinter den Riesen – Eine Odyssee in die Vorzeit 

Zwei junge Geowissenschaftler aus Oberösterreich und Salzburg, gelernte Geologen und Bergsturzforscher, versuchen die Möglichkeit eines mythologischen Gedächtnisses der Menschheit über Jahrtausende hinweg zu beweisen. Mehr als zwei Jahre sind sie auf abenteuerliche Weise im Herzen dreier Kontinente – Asien, Südamerika und Europa – unterwegs, um Indizien und Beweise für ein mögliches Überleben hinter den großen Gebirgen der Erde während des infernalischen Treibens der Sintflut zu sammeln. Im fernen Westen Nepals, im Himalaya an der Grenze zu Tibet, werden sie schließlich am „See der toten Dämonen“ fündig.

Expeditionsbericht, 223 Seiten, R&B-Verlag, Burgkirchen, 2000