Sonderausstellungen und Veranstaltungen

Ausstellung zum 75. Geburtstag von Anton Raidel

1. 5. – 26. 10. 2018 in der Spitalskirche

Die K-Hof-Museen gratulieren dem Gmundner Keramikünstler von internationalem Rang mit der Werkschau in der Spitalskirche.

Will man die großen Drei der zeitgenössischen Gmundner Keramikunst benennen, ist Anton Raidel in eine Reihe mit Kurt Ohnsorg und Franz Josef Altenburg zu stellen. Raidel, der im März seinen 75. Geburtstag feierte, gilt als Prophet auch im eigenen Land etwas. Das zeigen diverse Ausstellungen und Kunst am Bau-Aufträge in seiner Heimatstadt – und eine Fülle von Arbeiten im Fundus der Stadtgemeinde, die bereits 2003 eine Sammlung ankaufte. Genau diese, an die 50 Arbeiten, stellt das Stadtmuseum bis Ende Oktober zur Schau.
Keramiker, Bildhauer, Grafiker
Der gebürtige Wiener Neustädter erweist sich bis heute als genialer Kollege Kurt Ohnsorgs, an dessen Gmundner Symposien er auch mehrmals teilnahm. Interessante Gefäßkeramik, bei der auch Raidel die Oberfläche grob und energisch aufbricht oder auch veredelt, hatte er stets im kleinen Finger.
Was ihn darüber hinaus reizte und beschäftigte, war die Entwicklung der Keramikkunst hin zur Bildhauerei. Figuren, Torsi, Tische, Blöcke, Köpfe, Stelenoder auch Bildplatten, in die er auch andere Materialien wie Metall und Holz einfügte, zeigen über die Jahre hin eine Motivik, die Erinnerungen an den Gräber- und Repräsentationskult uralter Kulturen weckt. Sein plastisches Schaffen begleitet Raidel seit jeher mit Zeichnung und Druckgrafik.

Neupräsentation des Miller-Aichholz´schen BRAMHS-Museums in Gmunden

Der Komponist  Johannes Brahms (1833-1897) hielt sich während der Sommermonate 1880 und 1882 sowie 1889-1896 in Bad Ischl auf und besuchte von dort aus sehr oft seine Wiener  Freunde, die Familie Olga und Dr. Victor von Miller zu Aichholz, in deren Villa in Gmunden.

Der Brahmsfreund und enthusiastische Brahms-Sammler Dr. Victor von Miller zu Aichholz (1845-1910) gründete nach dem Tod seines Freundes auf seinen Gmundner Besitzungen im Jahre 1900 das erste Brahms-Museum der Welt. In dem extra  dafür adaptierten Gebäude ließ Victor von Miller zu Aichholz die Wohnräume der Ischler Sommerwohnung mit den Original-Möbeln nachbauen. In weiteren Ausstellungsräumen waren u.a. zahlreiche Brahms-Porträts, Brahms-Büsten, Fotos und Gegenstände aus dem persönlichen Besitz von Johannes  Brahms zu sehen.

Die Bestände dieses Museums befinden sich seit dem Jahre 1939 im Besitz der Kammerhof Museen Gmunden.  Die interessantesten und wertvollsten Exponate  daraus werden ihm Rahmen dieser Ausstellung nach langer Zeit wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

So werden Schlafzimmer- und Wohnzimmermöbel der Ischler Sommerwohnung von  Johannes Brahms besondere Highlights sein. Ergänzt werden diese durch Gegenstände aus Brahms‘ Privatbesitz sowie Portraits, Büsten, Reliefs und Denkmalentwürfe. Im Mittelpunkt steht der Bösendorfer-Flügel, den Brahms während seiner Sommeraufenthalte in Bad Ischl verwendete und den Victor von Miller zu Aichholz aus Pula im heutigen Kroatien zurückkaufte. In einem eigens eingerichteten kleinen Kino wird ein Bilderreigen von den Brahms-Besuchen in Gmunden erzählen.

Als Ergänzung zur Brahms-Ausstellung finden zahlreiche
Veranstaltungen, wie Konzerte, Vorträge u.a. statt.
Infos unter: www.k-hof.at

Brahms-Matinee

17. Juni – 10.45 Uhr – „Der kaiserliche Brahms“

24. Juni – 10.45 Uhr – „Brahms – Schumann“

7. Oktober – 10.45 Uhr – „Brahms & Spanien“

18. November – 10.45 Uhr – „Der wunderbare Brahms“