Sonderausstellungen und Veranstaltungen

Krippenausstellung - Weihnachtskrippen aus aller Welt

Ausstellungsdauer:
ab sofort bis 2. Februar 2020

Interkontinentale Kripperlroas

Viele wissen, dass das K-Hof Kammerhofmuseum eine der größten Krippensammlungen Oberösterreichs besitzt, von Loahmmanderln aus der Viechtau, die der naiven Kunst zuzuzählen sind, bis hin zu barocken Kostbarkeiten aus der Bildhauer-Dynastie Schwanthaler.

Doch darüber hinaus – und das soll diesmal der Schwerpunkt sein – verfügt die Sammlung über Krippendarstellungen aus nahezu allen Kontinenten. 

Begeben Sie sich also auf eine interkontinentale Kripperlroas! 

Der Eingangsbereich zeigt europäische Papierkrippen. Im Obergeschoß (Foyer) trifft man auf Volkskunst-Exponate aus vielen Erdteilen. Beim Betreten des Trauntor-Traktes erwarten einen zwei Räume mit einer Vielzahl von Gmundner Krippen und dahinter sakrale Kunstwerke und Krippen aus der Schwanthaler-Werkstätte.

Den jüngsten Besucherinnen und Besuchern wird es in der Bürgerspitalskirche besonders gut gefallen. Auf der Empore entdecken sie ganz spezielle Keramik-Krippen aus mehreren Ländern und im Kirchenschiff darunter ist mit 20 Szenen die Kindheitsgeschichte Jesu dargestellt.

Mythos Traunstein - Die Ausstellung zum Berg

Bergdramen  Geheimnisse  Alpingeschichte

Erleben Sie den Mythos Traunstein und die packende Historie der Gmundner Bergrettung

Erleben Sie den Mythos Traunstein

Faszinierend, mächtig, schicksalsträchtig: Der Traunstein. Jeder kennt seinen Namen, doch wer kennt den Berg?
Viele hat er in seinen Bann gezogen, Hunderttausende haben ihn schon bestiegen, mehr als einhundertdreißig sind nicht mehr lebend ins Tal zurückgekehrt.
Triumph und Tränen, Licht und Schatten, Freud und Leid, Schroffheit und Anmut, Tod und Leben, Tag und Nacht. Gegensätze, die dieser Berg verkörpert wie kaum ein anderer. Begeben Sie sich mit uns auf eine alpine Zeitreise und erleben Sie den Mythos Traunstein. 

Erstbesteigung und erste Abstürze

Wer das Gipfelerlebnis als Allererster genießen konnte, ist nicht gesichert. Es dürfte wohl ein einheimischer Gämsenjäger gewesen sein.

Die erste dokumentierte Besteigung gelang Kaiser Maximilian I., welcher am 14. November 1506 gemeinsam mit Jägern und Adeligen auf dem Gipfel stand. Der erste tödliche Absturz hat sich am 15. August 1898 ereignet, viele weitere tragische Alpinunfälle sind zwischenzeitig passiert. 1920 wurde die Gmundner Bergrettung gegründet. Im gleichen Jahr stürzte erstmals eine Frau am Hernlersteig in den Tod. Den Original-Einsatzbericht sehen Sie hier in der Ausstellung. 

Historische Ausrüstung und Rettungsgeräte, Fotos, Fundstücke dramatischer Bergungen, alte Karten, Dokumente und alpine Unikate lassen erahnen, wie schwierig die Einsätze waren. 

Lawinen und Selbstmorde

Der Traunstein wird seit mehr als 100 Jahren zu jeder Jahreszeit bestiegen. Sehr häufig werden die Schneeverhältnisse falsch eingeschätzt und haben sich auch im Winter zahlreiche schwere Unfälle ereignet.

Bereits 1919 wurde ein Gämsenjäger von einer Lawine verschüttet, im Jahr 1962 wurden drei Gmundner Bergretter beim Aufstieg zur Weihnachtsfeier von einem Schneebrett in den Tod gerissen.

Die gigantische Weitläufigkeit, Abgeschiedenheit und besondere Charakteristik des Wächters des Salzkammergutes trägt dazu bei, dass Verzweifelte ihn oftmals auserkoren haben, um aus dem Leben zu scheiden.

Besonders spektakulär war ein Selbstmord im Jahr 1967. Ein Verzweifelter schied in der Gmundner Hütte aus dem Leben, indem er keine Nahrung mehr zu sich nahm und verhungerte. Auch diese tragischen Ereignisse sind in der Ausstellung dokumentiert.

Wettlauf gegen die Zeit

Die Unfallstatistik am Traunstein spricht Bände: Mehr als 130 Tote und jedes Jahr unzählige Einsätze. Wenn wir Bergretter alarmiert werden, zählt buchstäblich jede Sekunde. 

Besonders bei Einsätzen in der Nacht und bei Schlechtwetter sind wir gefordert, da der Hubschrauber nicht fliegen kann. Perfektes Teamwork und absolutes Vertrauen haben hier höchste Priorität. 

Da eine rasche Hilfe lebensrettend ist, gilt der Helikopter als das optimale Bergegerät – der Arzt wird zum Patienten geflogen und kann vor Ort Erste Hilfe leisten. 

Der Traunstein stellt auch für Piloten immer wieder eine fliegerische Herausforderung dar. 

Wir Bergretter sorgen für rasche und kompetente Hilfe in alpinen Notsituationen. Diese Ausstellung soll Ihnen einen Einblick in unsere Tätigkeit geben.

Fotos: Christoph Mizelli

Die teuersten Gemälde der Welt...

… von Da Vinci bis Van Gogh

18. Oktober 2019 bis 15. März 2020

Als hochwertige Drucke auf Leinwand präsentiert das K-Hof Kammerhof Museum Gmunden die wertvollsten Gemälde der Welt, die sonst quer über den Globus verstreut sind. 

Es wird ein spannender Rundgang durch die bedeutendsten Werke der Kunstgeschichte möglich. Kurz wird auch ihre fesselnde Geschichte erzählt. 

Die Besucher der Ausstellung dürfen sich ruhig in das eine oder andere Gemälde verlieben und es als hochwertigen Druck nach Ausstellungsende mit nach Hause nehmen, leicht erschwinglich, mitunter zu nur einem Millionstel des Original-Wertes.

Neupräsentation des Miller-Aichholz´schen BRAMHS-Museums in Gmunden

Der Komponist  Johannes Brahms (1833-1897) hielt sich während der Sommermonate 1880 und 1882 sowie 1889-1896 in Bad Ischl auf und besuchte von dort aus sehr oft seine Wiener  Freunde, die Familie Olga und Dr. Victor von Miller zu Aichholz, in deren Villa in Gmunden.

Der Brahmsfreund und enthusiastische Brahms-Sammler Dr. Victor von Miller zu Aichholz (1845-1910) gründete nach dem Tod seines Freundes auf seinen Gmundner Besitzungen im Jahre 1900 das erste Brahms-Museum der Welt. In dem extra  dafür adaptierten Gebäude ließ Victor von Miller zu Aichholz die Wohnräume der Ischler Sommerwohnung mit den Original-Möbeln nachbauen. In weiteren Ausstellungsräumen waren u.a. zahlreiche Brahms-Porträts, Brahms-Büsten, Fotos und Gegenstände aus dem persönlichen Besitz von Johannes  Brahms zu sehen.

Die Bestände dieses Museums befinden sich seit dem Jahre 1939 im Besitz der Kammerhof Museen Gmunden.  Die interessantesten und wertvollsten Exponate  daraus werden ihm Rahmen dieser Ausstellung nach langer Zeit wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

So werden Schlafzimmer- und Wohnzimmermöbel der Ischler Sommerwohnung von  Johannes Brahms besondere Highlights sein. Ergänzt werden diese durch Gegenstände aus Brahms‘ Privatbesitz sowie Portraits, Büsten, Reliefs und Denkmalentwürfe. Im Mittelpunkt steht der Bösendorfer-Flügel, den Brahms während seiner Sommeraufenthalte in Bad Ischl verwendete und den Victor von Miller zu Aichholz aus Pula im heutigen Kroatien zurückkaufte. In einem eigens eingerichteten kleinen Kino wird ein Bilderreigen von den Brahms-Besuchen in Gmunden erzählen.